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Die Vereinigung bezweckt
in Sachen Erbschleicherei die Öffentlichkeit zu sensibilisieren,
indem sie sich gegen Erbschleicherei einsetzt und Erkenntnisse veröffentlicht (Statut 2).

Research, Prevention and Reconstruction of Criminal Acts in the Context of Inheritance and Will Fraud.

Zuständig für die Ahndung von Offizialdelikten ist die Öffentliche Hand. Wie sich zeigt, kommt sie dieser Pflicht nicht immer nach. Während milliardenhohe Bankenverluste im Ausland untersucht werden, bleiben solche in der Schweiz ununtersucht. In Sachen Erbschleicherei fallen uns immer wieder aktive Unterlassungen seitens Behörden auf: Ein Tresor wird mit dem Hubstapler abgeräumt, die Krankenschwester erbt, der Anwältin gelingt von ihrer Klientin ein Liegenschaftsdeal mit Millionengewinn, nicht selbstlose KESB-Mitarbeiter* oder Geistliche profitieren, sumpfige Poltikiker profitieren, unkritische Grundbuchämter und Notariate, die Polizei verweigert die Annahme der Anzeigen von Offizialdelikten, eine Staatsanwaltschaft fälscht Verwandtschaftsverhältnisse und übersieht bis zur Bundesanwaltschaft angezeigte Offizialdelikte, Kronzeugen werden ignoriert, Notare und Banken blamieren sich „in Treu und Glaube“ als unfähige Willenvollstreckerinnen.

Seit 2016 ist der SVgE mitzuverdanken, dass ein Tabu gebrochen werden konnte. Der SVgE wurden Fälle im Gesamtwert von mehreren hundert Millionen Franken anvertraut. Die monetären Aufwände seitens SVgE bewegen sich im zweistelligen Millionenbereich. Da die Ahndung von Offizialdelikten Aufgabe der Öffentlichen Hand ist, vertreten wir die Ansicht, dass diese von sich aus vollständig für unsere Arbeit aufzukommen hat.

Im März 2018 veröffentlicht die Schweizerische Kriminalprävention einen Bericht zu Kriminalität gegen Senioren (financial abuse). Im Dezember 2020 stellt die SVgE beim NDB ein Auskunftsbegehren nach Art. 63 Ab.s 3 NDG. Die Auskunft wird aufgeschoben; die Prüfung durch das Bundesverwaltungsgericht steht aus. Demnach beobachtet der Schweizerische Nachrichtendienst des Bundes den Informationsfluss der SVgE. Folglich kann die SVgE die Privatsphäre ihrer Mandanten nicht gewähren. In der Schweiz wird inländische Firmenspionage nicht geahndet.

Deshalb bitten wir Sie, sich vorübergehend anderweitig zur Thematik zu orientieren. Sachliteratur finden Sie in unserem Shop. Fallmeldungen dürfen Sie uns gerne weiterhin online oder auf dem Postweg zustellen. Alsbald die Öffentliche Hand unsere Aufwände begleicht, unterstützen wir als wirtschaftlicher Dienstleister diese in der Bekämpfung von Betrug, Korruption, Mord, emotionaler Gewalt, mafiösen Konstrukten und anderen Schwerstverbrechen. Besten Dank für Ihr Verständnis.

 

Freundliche Grüße
Team-SVgE
Im Mai 2021

Schweizerische Vereinigung gegen Erbschleicherei | Association suisse contre la captation d’héritage | Associatione svizzera contro la caccia all’eredità | Swiss Association against Inheritance Fraud