Erläuterung 2016/03

Soziale Ordnung

Wer Ansehen und Vertrauen geniesst sowie über Beziehungen verfügt, kann andere Menschen „versenken“. Es muss sich dabei nicht zwingend um böse Absicht handeln. Es reicht die persönliche Unterwerfung in die „Soziale Ordnung“ des Landes sowie der Schwur, diese aktiv zu pflegen und rein zu halten.

In der Schweiz wurde und wird hierzu aktiv Register geführt. Frischknecht legte 1989 mit der Fichenaffäre diesen herrschenden Geist offen. Über 1 Million Bürger seien bespitzelt worden. Noch im Jahr 2022 wird erneut nachgewiesen (SRF 01.06.2022 / Republik 01.06.2022), dass schätzungsweise über 40’000 Bürger mit Grün- oder Linksgesinntem Ansinnen hierzulande über staatliche Steuergelder bespitzelt werden. 

Eigentlich könnte die Schweiz stolz sein auf die Leistungen ihrer Pioniere in der Psychologie. Doch weiss sie über diese Stärke und schaltet aktiv politische Risiken aus. Darunter im 20. Jahrhundert auch eine Verwandte der britischen Krone. Hugo Huber stellte einige jüngere Publikationen zusammen unter dem Titel Missbrauch des Arguments Psyche. Das Phänomen wird auch in anderen Ländern beobachtet. Betroffene bilden das World Network of Users and Survivors of Psychiatry, www.wnusp.net.

Schweizerische Vereinigung gegen Erbschleicherei | Association suisse contre la captation d’héritage | Associatione svizzera contro la caccia all’eredità | Swiss Association against Inheritance Fraud